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Wenn der Enginsight Agent Pulsar auf einem Host zu viele CPU-Ressourcen und/oder Arbeitsspeicher benötigt, kannst du ein CPU-Profil oder ein RAM-Profil des Pulsars erstellen, um zu analysieren, wo genau das Problem liegt.
Die Vorgehensweise für die Erstellung solcher Profile unterscheidet sich je nachdem, welches Betriebssystem (Windows oder Linux) auf dem Host läuft, auf dem der entsprechende Pulsar installiert ist.
Nimm folgende Schritte vor, wenn du den Pulsar auf einem Windows-Host installiert hast:
Logge dich auf dem Windows-Host ein, für dessen Pulsar du ein Profil erstellen möchtest.
Öffne das Dienste-Tool (services.msc) als Administrator.
Beende den Dienst für den Enginsight Pulsar sowie den Enginsight Supervisor-Dienst.
Öffne eine PowerShell oder das Windows-Kommandozeilen-Tool als Administrator.
Passe die Konfiguration des Enginsight Pulsar-Dienstes mit folgendem Befehl an:
sc.exe config "Enginsight Pulsar" binpath= "C:\Program Files\Enginsight\Pulsar\ngs-pulsar-amd64.exe -profile"Bitte beachte: Das Leerzeichen nach binpath= muss vorhanden sein!
Starte den Enginsight Pulsar-Dienst wieder.
Öffne eine PowerShell als Administrator.
Erstelle das CPU-Profil mit folgendem Befehl:
Invoke-WebRequest "http://localhost:6060/debug/pprof/profile?seconds=<Sekunden>" -OutFile profile.out -TimeoutSec <Sekunden+10>Vergiss dabei nicht, die Platzhalter <Sekunden> und <Sekunden+10> durch die Messdauer in Sekunden zu ersetzen.
Bitte beachte: Die Messdauer muss mindestens 120 Sekunden betragen!
Nachdem du ein CPU- und/oder RAM-Profil erstellt hast, kannst du die Konfigurationsänderung des Enginsight Pulsar-Dienstes wieder rückgängig machen.
Öffne das Dienste-Tool (services.msc) als Administrator.
Beende den Dienst für den Enginsight Pulsar.
Öffne eine PowerShell oder das Windows-Kommandozeilen-Tool als Administrator.
Passe die Konfiguration des Enginsight Pulsar-Dienstes mit folgendem Befehl an:
sc.exe config "Enginsight Pulsar" binpath= "C:\Program Files\Enginsight\Pulsar\ngs-pulsar-amd64.exe"Starte den Enginsight Pulsar-Dienst wieder.
Nimm folgende Schritte vor, wenn du den Pulsar auf einem Linux-Host installiert hast:
Logge dich auf dem Linux-Host ein, für dessen Pulsar du ein Profil erstellen möchtest.
Beende den Dienst für den Pulsar mit folgendem Befehl:
sudo systemctl stop ngs-pulsarÖffne die Konfigurationsdatei des Pulsar-Dienstes mit folgendem Befehl:
sudo nano /etc/systemd/system/ngs-pulsar.serviceNavigiere zur Zeile ExecStart und passe sie wie folgt an:
ExecStart=/opt/enginsight/pulsar/ngs-pulsar -profileSpeichere die Datei (Strg + o) und bestätige den Speicherprozess. Schließe die Datei (Strg + x).
Lade die Konfiguration des Pulsar-Dienstes mit folgendem Befehl neu:
sudo systemctl daemon-reloadStarte den Pulsar-Dienst mit folgendem Befehl wieder:
sudo systemctl start ngs-pulsarErstelle das CPU-Profil mit folgendem Befehl:
curl "http://localhost:6060/debug/pprof/profile?seconds=<Sekunden>" > profile.outVergiss dabei nicht, den Platzhalter <Sekunden> durch die Messdauer in Sekunden zu ersetzen.
Bitte beachte: Die Messdauer muss mindestens 120 Sekunden betragen!
Nachdem du ein CPU- und/oder RAM-Profil erstellt hast, kannst du die Konfigurationsänderung des Pulsar-Dienstes wieder rückgängig machen.
Beende den Dienst für den Pulsar mit folgendem Befehl:
sudo systemctl stop ngs-pulsarÖffne die Konfigurationsdatei des Pulsar-Dienstes mit folgendem Befehl:
sudo nano /etc/systemd/system/ngs-pulsar.serviceNavigiere zur Zeile ExecStart und entferne die Flag -profile wieder:
ExecStart=/opt/enginsight/pulsar/ngs-pulsarSpeichere die Datei (Strg + o) und bestätige den Speicherprozess. Schließe die Datei (Strg + x).
Lade die Konfiguration des Pulsar-Dienstes mit folgendem Befehl neu:
sudo systemctl daemon-reloadStarte den Pulsar-Dienst mit folgendem Befehl wieder:
sudo systemctl start ngs-pulsarZuletzt aktualisiert
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