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# Welche Ports werden standardmäßig durch den Enginsight Observer überprüft?

Der Observer ist eine Enginsight Komponente, die auf Systemen an unterschiedlichen Standorten installiert werden kann, um Endpunkte – dies sind bei Enginsight interne und externe Webseiten und Domains – von außen zu überwachen.

Dazu gehört auch die Überprüfung des Endpunkts auf offene Ports. Folgende Ports werden standardmäßig durch den Observer überprüft:&#x20;

<table><thead><tr><th width="83.97265625">Port</th><th width="132.21484375">Standard-Protokoll / Dienst gemäß IANA</th><th width="117.30078125">Transport-Protokoll</th><th>Beschreibung</th></tr></thead><tbody><tr><td>21</td><td>FTP (File Transfer Protocol)</td><td>TCP<br>UDP</td><td><p>Das File Transfer Protocol dient der Dateiübertragung und bietet in seiner Standardversion keine Verschlüsselung. </p><p></p><p>Falls die übertragenen Daten schützenswert sind, sollte FTP möglichst in der sichereren Versionen SFTP oder FTPS verwendet werden.</p></td></tr><tr><td>22</td><td>SSH (Secure Shell)</td><td>TCP<br>UDP</td><td><p>Secure Shell ist ein Protokoll zur Fernwartung sowie Datenübertragung. SSH in Version 2 gilt derzeit als sicher. </p><p></p><p>Für die Authentifizierung am Server sollte möglichst ein SSH-Key anstatt eines Kennworts verwendet werden.</p></td></tr><tr><td>23</td><td>Telnet</td><td>TCP</td><td><p>Telnet ist ein Protokoll zur Fernwartung ähnlich wie SSH. </p><p></p><p>Aufgrund fehlender Sicherheitsfunktionen sollte es nicht mehr verwendet werden.</p></td></tr><tr><td>25</td><td>SMTP (Simple Mail Transfer Protocol)</td><td>TCP</td><td><p>Das Simple Mail Transfer Protocol wird für den Austausch von E-Mails genutzt. Bei korrekter Einrichtung und Verwendung einer Verschlüsselung gilt das Protokoll als sicher. </p><p></p><p>Dieser Port sollte nur für SMTP-Relays, also die Kommunikation zwischen zwei Mailservern, verwendet werden. Die Übertragung der Daten erfolgt im Klartext.</p></td></tr><tr><td>53</td><td>DNS (Domain Name System)</td><td>TCP<br>UDP</td><td><p>Das Domain Name System-Protokoll wird für die Namensauflösung von IP-Adressen in Domain-Namen verwendet. </p><p></p><p>Der DNS-Port auf dem Server gilt als sicher. Das Protokoll selbst kann jedoch angegriffen werden (DNS Spoofing).</p></td></tr><tr><td>80</td><td>HTTP (Hypertext Transfer Protocol)</td><td>TCP</td><td><p>Das Hypertext Transfer Protocol wird zumeist für die Kommunikation mit Webanwendungen genutzt. </p><p></p><p>Da es keine Verschlüsselung verwendet, sollte ein Umstieg auf das Protokoll HTTPS erwogen werden.</p></td></tr><tr><td>106</td><td>3Com-TSMUX </td><td>N.N.</td><td><p>3Com-TSMUX ist ein vVeraltetes Netzwerkprotokoll, das von dem ehemaligen Hardware-Hersteller 3Com genutzt wurde, um verschiedene Datenströme über einen einzigen Kanal zu multiplexen. </p><p></p><p>Aufgrund fehlender Sicherheitsfunktionen sollte es nicht mehr verwendet werden.</p></td></tr><tr><td>110</td><td>POP3 (Post Office Protocol 3)</td><td>TCP</td><td><p>Das Post Office Protocol Version 3 wird für den Austausch von E-Mails genutzt. Bei korrekter Einrichtung und Verwendung einer Verschlüsselung gilt das Protokoll als sicher. </p><p></p><p>Dieser Port sollte nur bei Mailservern geöffnet sein. Eine Verschlüsselung auf diesem Port kann über START-TLS erfolgen</p></td></tr><tr><td>111</td><td>SunRPC (Sun Remote Procedure Call)</td><td>TCP<br>UDP</td><td><p>Die SunRPC-Schnittstelle, auch als "Open Network Computing Remote Procedure Call" bekannt, dient als Port-Mapper für die Ausführung von Funktionen auf einem entfernten System. Sie kann von diversen Programmen verwendet werden, wobei das bekannteste das Network File System (NFS) ist. </p><p></p><p>Offen aus dem Internet erreichbare Port-Mapper-Dienste können für DDoS-Reflection-Angriffe gegen IT-Systeme Dritter missbraucht werden. Der Zugriff auf diesen Port sollte daher nur im internen Netzwerk möglich sein.</p></td></tr><tr><td>123</td><td>NTP (Network Time Protocol)</td><td>UDP</td><td><p>Das Network Time Protocol dient der Zeitsynchronisation von Hosts. </p><p></p><p>Es existieren Angriffsvektoren für dieses Protokoll, sofern keine Verschlüsselung verwendet wird. Die Einrichtung der Verschlüsselung ist im klassischen NTP recht komplex, sodass eine verbesserte Version Network Time Security (NTS) eingeführt wurde.</p></td></tr><tr><td>135</td><td>EPMAP (Microsoft Endpoint Mapper)</td><td>TCP<br>UDP</td><td><p>Der Microsoft End Point Mapper ist ein Dienst für MS Windows und vergleichbar mit SunRPC. Er wird für diverse Windows-Dienste genutzt. </p><p></p><p>Der Zugriff auf diesen Port sollte nur im internen Netzwerk möglich sein.</p></td></tr><tr><td>137</td><td>NetBIOS-NS (NetBIOS Name Service)</td><td>TCP<br>UDP</td><td><p>Der NetBIOS Name Service wird als Dienst zur Auflösung von NetBIOS-Namen in IP-Adressen verwendet. Er gilt inzwischen als veraltet und wurde weitgehend durch DNS ersetzt. </p><p></p><p>Ein aus dem Internet erreichbarer NetBIOS-Namensdienst kann für DDoS-Reflection-Angriffe gegen IT-Systeme Dritter missbraucht werden. Er stellt zudem eine Gefahr für die IT-Systeme dar, da ein Angreifer die Schwachstelle potenziell nutzen kann, um Informationen über das System bzw. Netzwerk zur Vorbereitung weiterer Angriffe auszuspähen.</p></td></tr><tr><td>138</td><td>NetBIOS-DGM (NetBIOS Datagram Distribution Service)</td><td>TCP<br>UDP</td><td><p>Der NetBIOS Datagram Service wird für die Kommunikation zwischen Endgeräten mittels Unicast oder Broadcast verwendet.</p><p></p><p>Mittels gefälschter Pakete können Windows-Betriebssysteme getäuscht werden, dass ein Angreifer zum lokalen Netzwerk gehört, und damit die Sicherheitsunterscheidung zwischen lokalen und Internet-Rechnern umgehen. Der NetBIOS Datagram Service sollte daher nicht aus dem Internet erreichbar sein.</p></td></tr><tr><td>139</td><td>NetBIOS-SSN (NetBIOS Session Service)</td><td>TCP<br>UDP</td><td><p>Der NetBIOS Session Service ermöglicht es zwei Hosts in einem Sitzungsmodus Daten auszutauschen. </p><p></p><p>Aufgrund von Sicherheitsproblemen sollte NetBIOS nicht aus dem Internet erreichbar sein.</p></td></tr><tr><td>143</td><td>IMAP (Internet Message Access Protocol)</td><td>TCP<br>UDP</td><td><p>Das Internet Message Access Protocol dient dem Zugriff auf E-Mail Postfächer und deren Verwaltung. Es erlaubt für den Login die Übertragung der Anmeldedaten im Klartext und bietet von Hause aus keine Verschlüsselung. </p><p></p><p>Diese kann jedoch über IMAPS auf Port 993 erfolgen. Aufgrund von Sicherheitsrisiken sollte IMAP auf dem unverschlüsselten Port 143 nicht verwendet werden.</p></td></tr><tr><td>161</td><td>SNMP (Simple Network Management Protocol)</td><td>TCP<br>UDP</td><td><p>Das Simple Network Management Protocol wird für die Überwachung und das Management von Netzwerkgeräten verwendet. Bei der Nutzung von SNMP in Version 1 oder 2 wird keine Verschlüsselung genutzt. Stattdessen sollte stattdessen SNMP v3 verwendet werden. </p><p></p><p>Ein frei im Internet erreichbarer SNMP-Port kann durch Angreifer zum Sammeln von Informationen über das Zielsystem benutzt werden. Aufgrund dessen sollte SNMP nur im internen Netzwerk und abgesichert erreichbar sein.</p></td></tr><tr><td>389</td><td>LDAP (Lightweight Directory Access Protocol)</td><td>TCP<br>UDP</td><td><p>Das Lightweight Directory Access Protocol ist ein Verzeichniszugriffsprotokoll und wird für die Verwaltung von Benutzern, Computern und Adressen verwendet. Es wird unter anderem von Microsofts Active Directory Service verwendet. </p><p></p><p>Auf Port 389 erfolgt eine Verbindung entweder ungesichert oder über START-TLS. Über den Port 636 steht LDAPS zur Verfügung, das für die Verbindungssicherheit TLS nutzt. Daher sollte LDAP nur mit einer Verschlüsselung verwendet werden.</p></td></tr><tr><td>443</td><td>HTTPS (Hypertext Transfer Protocol Secure)</td><td>TCP</td><td><p>HTTPS verwendet im Gegensatz zu HTTP eine Transportverschlüsselung, um eine sichere Kommunikation zu ermöglichen. </p><p></p><p>Bei einem aus dem Internet erreichbaren Webserver sollte daher möglichst immer HTTPS eingesetzt werden.</p></td></tr><tr><td>445</td><td>Microsoft DS (Microsoft Directory Service)</td><td>TCP</td><td><p>Der Dienst Microsoft Directory Services wird von Windows-Systemen für die Verbindung zum Active Directory, Windows- und SMB-Shares verwendet.</p><p></p><p>Es existieren mehrere bekannte Sicherheitslücken für diesen Port, unter anderem WannaCry (2017). Er sollte nur im LAN geöffnet und nicht aus dem Internet erreichbar sein.</p></td></tr><tr><td>465</td><td>URD (URL Rendezvous Directory for SSM)<br><br>SMTPS (Simple Mail Transfer Protocol Secure)</td><td>TCP</td><td><p>Port 465 kann von mehreren unterschiedlichen Programmen genutzt werden, unter anderem URL Rendezvous Directory for SSM oder Simple Mail Transfer Protocol Secure (auch SMTP over TLS).</p><p></p><p>Abhängig von der Anwendung kann eine Absicherung über Firewall-Regeln und TLS sinnvoll sein.</p></td></tr><tr><td>587</td><td>Mail Submission Agent</td><td>TCP</td><td><p>Port 587 ist der Standard-Port für die Übertragung von E-Mails von einem Client auf den Server und wird meist als Postausgangs-Server bezeichnet.</p><p></p><p>Es wird START-TLS unterstützt, sodass dieses Protokoll für eine verschlüsselte Übertragung verwendet werden sollte.</p></td></tr><tr><td>993</td><td>IMAPS (Internet Message Access Protocol Secure)</td><td>TCP</td><td><p>Das Internet Message Access Protocol Secure (auch IMAP over TLS) dient dem sicheren Zugriff auf E-Mail-Postfächer und deren Verwaltung. </p><p></p><p>Auf Port 993 erfolgt eine Verschlüsselung des Datenverkehrs mit SSL/TLS bereits während des Verbindungsaufbaus.</p></td></tr><tr><td>995</td><td>POP3S (Post Office Protocol 3 Secure)</td><td>TCP</td><td><p>Das Post Office Protocol 3 Secure (auch POP3 over TLS) bietet eine verschlüsselte Übertragung von E-Mails an. </p><p></p><p>Die Verschlüsselung wird bei Port 995 erzwungen.</p></td></tr><tr><td>1433</td><td>MS-SQL-S (Microsoft SQL Server)</td><td>TCP</td><td><p>Port 1433 wird als Standard-Port für die Kommunikation mit dem relationalen Datenbankmanagementsystem Microsoft SQL verwendet. </p><p></p><p>Er sollte nicht aus dem Internet erreichbar sein. Eine Verschlüsselung über TLS ist möglich und sollte aktiviert werden.</p></td></tr><tr><td>1512</td><td>WINS (Windows Internet Name Service)</td><td>TCP<br>UDP</td><td><p>Der Windows Internet Naming Service ist ein Microsoft-Netzwerkdienst, der NetBIOS-Computernamen IP-Adressen zuordnet, um die Kommunikation in lokalen Windows-Netzwerken zu erleichtern.</p><p></p><p>WINS gilt als veraltet und es wird empfohlen, stattdessen das Standard-Protokoll DNS für Namenszuordnungen zu verwenden.</p></td></tr><tr><td>1723</td><td>PPTP (Point-to-Point Tunneling Protocol)</td><td>TCP<br>UDP</td><td><p>Das Point-to-Point Tunneling Protocol setzt auf das Internet Protocol auf und dient dem Aufbau eines VPN-Tunnels.</p><p></p><p>Es gilt seit 2012 als nicht mehr sicher und sollte daher auch nicht weiter verwendet werden.</p></td></tr><tr><td>2222</td><td>EtherNet/IP</td><td>N.N.</td><td><p>EtherNet/IP ist ein in der Industrie im Bereich der Automatisierungstechnik verwendetes Netzwerkprotokoll, das das Common Industrial Protocol (CIP) auf Standard-Ethernet überträgt, um den Datenaustausch von Automatisierungsgeräten aus der Operational Technology (OT) mit der IT zu ermöglichen. Es handelt sich hierbei um ein Soft-Realtime-System. </p><p></p><p>Eine Absicherung über TLS sollte vorgenommen werden.</p></td></tr><tr><td>2483</td><td>TTC (Oracle Transparent Network Computing)</td><td>TCP<br>UDP</td><td><p>Oracle Transparent Network Computing wird vom Oracle Database Listener-Dienst verwendet. </p><p></p><p>Eine Verschlüsselung über TLS erfolgt dabei nicht. Port 2483 ersetzt Port 1521. Es sollte kein Zugriff aus dem Internet auf diesen Port möglich sein.</p></td></tr><tr><td>2484</td><td>TTC-SSL (Oracle Transparent Network Computing Secure Sockets Layer)</td><td>TCP<br>UDP</td><td><p>Oracle Transparent Network Computing Secure Sockets Layer wird vom Oracle Database Listener-Dienst verwendet. </p><p></p><p>Der Datenverkehr wird dabei über SSL verschlüsselt. Es sollte kein Zugriff aus dem Internet auf Port 2484 möglich sein.</p></td></tr><tr><td>3306</td><td>MySQL</td><td>TCP<br>UDP</td><td><p>Port 3306 wird für Verbindungen mit einer MySQL- oder MariaDB-Datenbank verwendet. </p><p></p><p>Der Zugang zu diesem Port sollte eingeschränkt werden. Dies kann unter anderem über Firewall-Regeln, die den Zugriff auf die notwendigen IP-Adressen beschränken, geschehen. Außerdem sollte über eine Einschränkung des Remote-Login für den Root-Benutzer nachgedacht werden.</p></td></tr><tr><td>3389</td><td>MS-WBT-Server (Microsoft Windows-Based Terminal Server)</td><td>TCP<br>UDP</td><td><p>Der Microsoft Windows-Based Terminal Server bietet über das Remote Desktop Protocol (RDP) eine Verbindung zu einem Windows Terminal Server an. </p><p></p><p>Es sollte vermieden werden, dass Port 3389 aus dem Internet erreichbar ist. Im LAN kann es sinnvoll sein, den Zugang über Firewall-Regeln auf bestimmte IP-Adressen zu beschränken. Generell sollte auf dem Terminal Server die TLS-Verschlüsselung für das RDP-Protokoll verwendet werden.</p></td></tr><tr><td>4369</td><td>EPMD (Erlang Port Mapper Daemon)</td><td>N.N.</td><td>Port 4369 wird vom Erlang Port Mapper Daemon verwendet. Er verwaltet dabei die Zuordnung von Namen zu Adressen.</td></tr><tr><td>5432</td><td>PostgreSQL</td><td>TCP<br>UDP</td><td><p>Port 5432 dient der Kommunikation mit dem relationalen Datenbankverwaltungssystem PostgreSQL. </p><p></p><p>Die Datenbank sollte nicht aus dem Internet erreichbar sein. Zusätzlich sollte der Zugriff nur von bestimmten IP-Adressen aus möglich sein. Eine Verschlüsselung über TLS ist möglich und sollte aktiviert werden.</p></td></tr><tr><td>5666</td><td>NRPE (Nagios Remote Plugin Executor)</td><td>TCP</td><td><p>Port 5666 wird vom Nagios Remote Plugin Executor verwendet. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung für die Netzwerk-Monitoring-Software Nagios zum Ausführen von Nagios-/Icinga-Plugins auf einem Linux-System.</p><p></p><p>Eine Verbindung zu Port 5666 sollte nur durch den Nagios-Server erfolgen und durch eine Firewall-Regel sichergestellt werden.</p></td></tr><tr><td>5672</td><td>AMQP (Advanced Message Queuing Protocol)</td><td>TCP</td><td><p>Das Advanced Message Queuing Protocol dient der asynchronen Kommunikation zwischen Sender und Empfänger. Es benutzt dafür einen Messaging-Broker und Warteschlangen auf Sender-Seite. Es wird häufig für die verlässliche, schnelle Übertragung von vielen Datenpaketen verwendet. </p><p></p><p>Die Übertragung sollte mit TLS abgesichert werden. Für eine weitergehende Absicherung können Firewall-Regeln gesetzt werden.</p></td></tr><tr><td>5984</td><td>CouchDB</td><td>TCP<br>UDP</td><td><p>Port 5984 dient der Kommunikation mit der NoSQL-Dokumentendatenbank Apache CouchDB.</p><p></p><p>Die Datenbank sollte nicht aus dem Internet erreichbar sein. Zusätzlich sollte der Zugriff nur von bestimmten IP-Adressen aus möglich sein. Eine Verschlüsselung über TLS ist möglich und sollte aktiviert werden.</p></td></tr><tr><td>6379</td><td>Redis (REmote DIctionary Service)</td><td>TCP</td><td><p>Port 6379 wird meist für die In-Memory Datenbank Redis verwendet. Diese wird häufig zum Caching von anderen Datenbanken eingesetzt. </p><p></p><p>Bei einem offen aus dem Internet erreichbarem Redis-Server ohne SASL-Authentifizierung kann ein Angreifer Daten auslesen, modifizieren oder löschen. Dadurch können sensible Informationen ausgespäht werden. Der Server sollte daher nicht offen aus dem Internet erreichbar sein. </p><p></p><p>Auch das Setzen von Firewall-Regeln oder Anpassen der Redis-Konfiguration, um den Zugriff auf den Server zu begrenzen, ist sinnvoll. Der Einsatz von TLS zur Absicherung des Transportweges ist möglich.</p></td></tr><tr><td>8080</td><td>HTTP-alt<br>und andere</td><td>TCP<br>UDP</td><td><p>Port 8080 kann von mehreren Applikationen verwendet werden, unter anderem als alternativer HTTP-Port (HTTP-alt), für Proxy-Server, Apache Tomcat und Atlassian JIRA.</p><p></p><p>Abhängig von der Anwendung kann eine Absicherung über Firewall-Regeln und TLS sinnvoll sein.</p></td></tr><tr><td>8443</td><td>PCsync-HTTPS<br>und andere</td><td>TCP<br>UDP</td><td><p>Port 8443 kann von mehreren Applikationen verwendet werden, unter anderem für PCsync HTTPS, Apache Tomcat SSL oder Apple iCal.</p><p></p><p>Abhängig von der Anwendung kann eine Absicherung über Firewall-Regeln und TLS sinnvoll sein.</p></td></tr><tr><td>8983</td><td>Apache Solr</td><td>TCP</td><td><p>Port 8983 dient der Kommunikation mit der Unternehmens-Suchplattform Apache Solr.</p><p></p><p>Der Zugriff sollte nur von bekannten, vertrauenswürdigen IP-Adressen aus möglich sein. Eine Verschlüsselung des Datenverkehrs mittels TLS ist sinnvoll.</p></td></tr><tr><td>27017</td><td>MongoDB</td><td>TCP</td><td><p>Port 27017 dient der Kommunikation mit der dokumentenorientierte NoSQL-Datenbank MongoDB, die meistens für Webanwendungen verwendet wird. </p><p></p><p>Der MongoDB-Server sollte nicht aus dem Internet aus erreichbar sein. Zusätzlich sollte im LAN der Zugriff auf den Server über Firewall-Regeln abgesichert werden.</p></td></tr></tbody></table>

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